19. Dezember: Manchmal wundert man sich

Manche Kinderbücher sind absolute Gesamtkunstwerke, bei denen einfach alles stimmt. Cornelia Funke zum Beispiel hat nicht nur ihre Tintenwelt-Romane selbst illustriert und ihnen dadurch einen ganz eigenen, zauberhaften Charme verliehen. Auch der begnadete Torben Kuhlmann zeigt in Lindbergh, Armstrong und Maulwurfstadt mit seinen unglaublich schönen Bildern, die man sich am liebsten als Poster an die Wand hängen möchte, wie viel Kunst und Künstlerisches in Kinderbüchern zu finden sind.

In diesem Jahr ist ein Kinderbuch herausgekommen, das uns in eine Charles-Dickens-geprägte Atmosphäre eintauchen lässt. Es finden sich darin Gestalten, die viele menschliche Züge haben, die Mischwesen zwischen Mensch und Tier sind und unter vielen Repressionen zu leiden haben. Sie sind anders, mißraten, ausgestoßen und werden von den Menschen höchstens geduldet. Die Hauptfigur des Romans, ein junger Fuchs, fristet sind Dasein in einem düsteren Waisenhaus, deren Leiterin wunderbar in “Oliver Twist” gepasst hätte. Ein Abenteuerroman, der nicht nur durch seine ruhige, ungewöhnliche Erzählweise und die Fabulierlust der Autorin begeistert, sondern auch durch die passenden Illustrationen in schwarz-weiß und sepiatönen zu überzeugen weiß.

Wir möchten von euch zweierlei wissen: Wie lautet der Name des Fuchses, mit welchem er im Waisenhaus aufwächst? Und wie wird er von einer neu gewonnen Freundin umbenannt, die seinen ursprünglichen Namen nicht als angemessen empfindet?

Lösung: Der kleine Fuchs heißt jahrelang “13” oder “Nummer 13”, da diese Nummer auf ein Amulett eingeprägt ist, dass er als Findelkind um den Hals trug. Seine neue Freundin Trixie benennt ihn in “Arthur” um, denn dies sei ein echter Heldenname

Du bist zu früh dran!