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So kalt wie Eis, so klar wie Glas

Autor: Oliver Schlick

Genre: Fantasy und Jugendbuch

Verlag: Ueberreuter Verlag

Preis: 16.95 € €

ab 14 Jahren

ISBN 978-3-7641-7043-1

Eine Rezension von Lea (15 Jahre)

‚So kalt wie Eis, so klar wie Glas’ ist ein Fantasyroman für Jugendliche.

Es geht darin um die achtzehnjährige Cora Dorneyser, die nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Großvater Jakob in ein kleines Dorf namens Rockenfeld zieht. Sie wohnt bei dessen Freundin Elsa und besucht ein Internat, das sie sehr an eine Anstalt für schwererziehbare Kinder aus reichen Familien erinnert. Ihr einziger Freund ist der schwule Moritz Grimm, der schnell zu ihrem besten Freund wird. Das Dorf ist bekannt für die vielen Schneekugelläden, da die Kugeln hier keine Massenproduktionen sind, sondern mit viel Liebe zum Detail selbst gemacht werden – schon seit Generationen. Auch Cora ist von diesen besonderen Kugeln total fasziniert und entschließt sich, sich von ihrem Großvater zur Kugelmacherin ausbilden zu lassen.

Dabei trifft sie auf den seltsamen Niklas mit den eiskalten Händen und den blau schimmernden Augen und es geschehen merkwürdige Dinge, wie schwebende Lichtkugeln mitten in der Nacht. Sie bemerkt, dass auch Jakob Geheimnisse vor ihr hat und versucht, dem auf den Grund zu gehen. Leider stirbt Jakob, bevor er sie in seine Geheimnisse einweihen kann. Kurz vor seinem Tod beschwört er sie, Niklas zu vertrauen und drückt ihr einen kleinen Schlüssel in die Hand. Von Niklas erfährt sie schließlich die ungeheuerliche Wahrheit: Das alte Märchen von der wilden Jagt, der aus Eis erschaffenen Holle und ihren untoten Gefolgsleuten ist wahr! Und Niklas ist einer von ihnen! Er berichtet, dass er vor vielen Jahren die einzigartige unzerbrechliche Schneekugel von der Holle gestohlen hat, mit der sie den Menschen großen Schaden zufügen kann. Jetzt steht sie kurz davor, zurück in die Welt der Menschen zu kommen und es ist an ihnen, sie daran zu hindern, an die Unzerbrechliche zu gelangen. Das alles wird noch komplizierter, da die Holle den Körper einer Person aus dem Dorf übernommen hat und auch noch andere hinter der Kugel her sind. Sie dürfen also niemandem trauen.

Der Autor bringt einen beim Lesen dieser zum Schluss sehr spannenden Geschichte öfter mal zum Schmunzeln und durch den guten Schreibstil macht er es noch leichter, sich in die Geschichte hineinzulesen. Dadurch, dass er eine sehr reale Welt beschreibt, ist die Existenz der Märchenwesen noch unglaublicher. Meine Lieblingsfigur war Moritz, weil man sich in seine coole, witzige Art einfach verlieben muss und er immer wieder die Stimmung auflockert.

Ich fand das Buch gut und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

[Rezension unseres Leseclub-Buchlings Lea, 15 Jahre]

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