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Selkie

Autor: Antonia Neumayer

Genre: Fantasy

Verlag: Heyne Verlag

Preis: 12,99 € €

ISBN 978-3-453-31799-4

Eine Rezension von Lea (16 Jahre)

„War früher vielleicht anders, als Drachen töten und Jungfrauen retten noch cool war, aber heute gibt’s wirklich bessere Jobs.“

„Zum Beispiel?“, fragte Kate grinsend.

„Alles“, sagte Collin. „Postbote. Taxifahrer. Putzfrau. Alles ist besser, als in einer Ruine zu wohnen und alte Frauen von der psychischen Unversehrtheit ihrer Haustiere zu überzeugen.“
[Zitat]

Die siebzehnjährige Kate und ihr älterer Bruder Gabriel leben auf einer kleinen Insel Orkney und halten seit dem Verschwinden ihrer Mutter immer zusammen, doch in letzter Zeit merkt Kate, dass er etwas vor ihr verbirgt. Er lässt sie nicht an sich heran und als er auch noch mit drei seltsamen Männern verschwinden will, ohne ihr zu erklären warum er weg muss, weiß sie, dass sie auf ihren Bruder aufpassen muss. Sie schleicht sich in der Nacht auf das Schiff der Fremden und versteckt sich im Beiboot. Doch sie ist nicht die Einzige, die nicht an Bord sein sollte. Ian gehört ebenfalls nicht zu der Organisation, der Gabriel sich anschließen will und als die beiden entdeckt werden, muss sie sich entscheiden ob sie sich zu erkennen gibt oder flieht. Sie entscheidet sich, mit Ian ins Wasser zu springen und was sie von ihm und der kleinen Gruppe, der er angehört, erfährt, ist unfassbar!

Ihr Bruder hat sich einer Organisation angeschlossen, die sich Saighdear nennt und jagt auf mythische Wesen, wie Kobolde und Selkies, macht. Auf eben jene Robbenmenschen, von denen ihre Mutter ihr als Kind Gutenachtgeschichten erzählt hat. Natürlich glaubt sie zunächst nichts von all dem aber sie erklärt sich bereit, sich den Saighdear anzuschließen und für Ian zu spionieren, wenn Ian ihr im Gegenzug dabei hilft, ihren Bruder von der gefährlichen Organisation wegzubringen.

Kate ist ein cooler Charakter, der sich von nichts und niemandem von ihrem Vorhaben abbringen lässt. Sie hat sich vorgenommen, ihrem Bruder zu folgen, um auf ihn aufzupassen und zieht das auch bis zum Ende durch.

Leider wurde das Buch erst zum Ende hin einigermaßen spannend. Obwohl ich die Hauptperson mochte, habe ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt, weil einfach nicht viel passiert ist. Die Perspektivenwechsel waren nicht lang genug oder zu selten und konnten die Handlung nicht wirklich auflockern. Hätte man mehr aus Ians Sicht erzählt, hätte es mehr Abwechslung gegeben und das hat mir in diesem Buch wirklich gefehlt!

Die Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen und deswegen würde ich Selkie auch nicht weiterempfehlen.

[Rezension unseres Leseclub-Buchlings Lea, 16 Jahre]

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