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Nacht ohne Namen

Autor: Jenny-Mai Nuyen

Genre: Fantasy und Jugendbuch

Verlag: dtv Verlag

Preis: 16,95 € €

ab 14 Jahren

ISBN 978-3-423-76109-3

Eine Rezension von Lea (16 Jahre)

Was tut man, wenn man um vier Uhr morgens einen Anruf von seinem besten Freund bekommt und er dir erklärt, dass ihr euch nicht mehr sehen könnt, weil etwas Schreckliches passiert ist? Genau das fragt Niki sich, als Canon sie mitten in der Nacht aus dem Bett klingelt und total aufgelöst von Blut und Polizei faselt und ohne weitere Informationen einfach auflegt. Das Problem ist, dass Niki nicht einfach bei ihm anrufen oder zu ihm nach Hause fahren kann, denn die Beziehung zwischen den beiden ist besonders, weil sie sich immer nur zum Zeichnen in der Bahn getroffen haben, sich aber nicht einmal ihre richtigen Namen anvertraut haben.

Auf der Suche nach Canon wird Niki in eine Welt hineingezogen, in der Dämonen tatsächlich existieren. Tallis ist einer von ihnen und versucht, Niki mit einem Deal auszutricksen – sie soll sich ihren Körper mit ihm teilen und wird dafür von ihm gerettet, wenn sie in Gefahr schwebt. Solche Deals werden mit dem Namen besiegelt aber da Niki nicht ihr richtiger Name ist, kann sie in der Kanzlei der Unterwelt Klage einreichen. Während ihr Fall untersucht wird, findet sie endlich ihren Freund und erfährt, dass auch er einen Deal mit einem Dämon gemacht hat. Und der Dämon von Canon muss unbedingt gestoppt werden.

Zitat: „Hör zu. Du kannst nicht meine Freundschaft gewinnen, indem du penetrant bist und mir Essen vorsetzt.“ (Niki zu Tallis)

Bei diesem Buch wird die gesamte Fantasie des Lesers gefordert! Man entdeckt viele unglaubliche Orte und lernt seltsame und interessante Charaktere kennen. Die Geschichte nimmt immer wieder unerwartete Wendungen und bleibt auch dadurch spannend, dass man aus den Charakteren nicht schlau wird. Niemand ist am Ende so, wie er vorgegeben hat zu sein. Zum Schluss wurde es dadurch aber auch ein wenig verwirrend.

Das Buch hat mich gefesselt aber ich war ein bisschen enttäuscht, weil das Ende so offen war – ich erfahre hoffentlich bald, wie es weiter geht!

[Rezension unseres Leseclub-Buchlings Lea, 16 Jahre]

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