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Layers

Autor: Ursula Poznanski

Genre: Jugendbuch, Krimi und Thriller

Verlag: Loewe Verlag

Preis: 14,95 € €

ab 14 Jahren

ISBN 978-3-7855-8230-5

Eine Rezension von Lea (16 Jahre)

Zitat: „Sie sehen, was ich sehe.“

In dem Jugendthriller geht es um Dorian, der vor einiger Zeit vor seinem gewalttätigen Vater auf die Straße geflohen ist. Seitdem lebt er als Obdachloser und schlägt sich allein durchs Leben. Das geht solange gut, bis er eines Nachts neben einer Leiche aufwacht. Mit der ermordeten Person hatte er noch vor kurzem Streit und sein Taschenmesser liegt neben der Leiche! Was jetzt? Glücklicherweise rettet ihn Nico aus der Situation. Er bringt ihn in eine abgelegene Villa, in der er mit anderen obdachlosen Jugendlichen umsonst leben und lernen darf. Und der Besitzer Bornheim will seine Tat auch noch decken! Aber nicht nur, dass dort hin und wieder Jugendliche spurlos verschwinden, bald kommt er wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und merkt, dass man im Leben nichts umsonst bekommt. Erst soll er nur Flugblätter verteilen, doch schon bald werden ihm schwierigere Aufträge übertragen. Er soll Pakete für Bornheim überbringen und darf sie natürlich nicht öffnen! Als er aber einen Auftrag nicht erfüllen kann, wird er nicht wieder abgeholt und allein kann er den Weg zurück zur Villa nicht finden – den Weg zurück zu seiner Freundin, die er gerade erst dort gefunden hat. Neugierig öffnet er das Paket und findet eine Brille vor. Diese gibt einem nicht nur Informationen zu Gebäuden an, sondern auch zu Personen, denen man auf der Straße begegnet und kann zudem die Wirklichkeit verfälschen. Kaum hat er die Brille ausprobiert, beginnt die Jagd nach ihm, denn die Brille soll nicht in falsche Hände geraten. Und während er versucht, die Wahrheit von den – von der Brille geschaffenen – Layers zu unterscheiden, kann er niemandem mehr trauen. Vor allem nicht denen, die er für Freunde gehalten hat.

Ich fand das Buch sehr gut geschrieben und sehr spannend. Am Anfang hatte ich zwar ein bisschen Probleme damit, mich in die Geschichte reinzulesen aber am Ende lösten sie sich dann auf. Wie mit den Gefühlen des Lesers gespielt wurde und man selbst mitfühlen konnte, wie ein Freund plötzlich zum Feind wurde, fand ich sehr interessant und gut gemacht.

[Rezension unseres Leseclub-Buchlings Lea, 16 Jahre]

 

 

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