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Half Bad – Das Dunkle in mir

Autor: Sally Green

Genre: Fantasy und Jugendbuch

Verlag: cbj Verlag

Preis: 17,99 € €

ab 14 Jahren

ISBN 978-3-570-15842-5

In ‚Half Bad’ leben mitten unter uns Weiße Hexen, die versuchen, sich an das normale Leben anzupassen, während sie ohne unser Wissen die Schwarzen Hexen bekämpfen. Nathan gerät in diesen Kampf, denn seine Mutter war eine Weiße Hexe und sein Vater Marcus ist der gefürchtetste Schwarze Hexer. Sein ganzes Leben lang wird Nathan von den Weißen Hexen, unter denen er lebt, verachtet und benachteiligt, selbst von seiner Schwester, die ihm die Schuld für den Selbstmord der Mutter gibt. Um zu verhindern, dass sie Nathan verlieren, verhaftet der Rat der Weißen Hexen Nathan schließlich und bringt ihn an einen abgelegenen Ort, wo er zwei Jahre lang in einem Käfig leben muss. Sie wollen Nathan benutzen, um seinen Vater Marcus zu töten. Doch Nathan weiß, dass er seinem Vater niemals etwas tun könnte. Erst, als er wieder in das Hauptquartier des Rates gebracht wird, gelingt ihm die Flucht. Er macht sich auf die Suche nach einer Schwarzen Hexe namens Mercury, die ihm drei Geschenke geben soll, ein Ritual, bei dem man das Blut seiner Vorfahren trinkt, die drei Geschenke entgegen nimmt und damit ein ausgewachsener Hexer ist und eine Gabe erhält. Dafür muss er sie bis zu seinem siebzehnten Geburtstag erreichen, an welchem das Ritual stattfinden muss, ansonsten hätte es schwerwiegende Folgen für ihn. Doch die Jäger der Weißen Hexen sind ihm auf der Spur und Nathan hat keine Ahnung, wo er nach Mercury suchen soll.

Zitat: „Bring mir den Kopf deines Vaters. Oder sein Herz. Ich akzeptiere beides.“ (Mercury zu Nathan)

‚Half Bad’ war von Anfang bis Ende spannend und absolut fesselnd. Zwischendurch wurde es immer mal wieder ziemlich brutal, was den Leser geschockt hat und das Buch nur noch spannender machte. Nathan geht einen langen, schwierigen Weg, bis er endlich zu einem wahren Hexer wird und man fühlt die ganze Zeit über mit ihm mit. Dem Ende des Buches habe ich gleichzeitig mit Aufregung und Bedauern entgegen geblickt, denn obwohl ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht, wollte ich nicht, dass das Buch schon zu Ende ist. Ich kann das Buch (und die beiden folgenden Teile) auf jeden Fall für Jugendliche (ab 15 Jahren) und auch für Erwachsene empfehlen.

[Rezension unseres Leseclub-Buchlings Lea, 16 Jahre]

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