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Friedhofstraße 43 – Gespenster gibt es doch!

Autor: Kate Klise

Genre: Kinderbuch

Verlag: Gerstenberg Verlag

ab 10 Jahren

ISBN 978-3-8369-5321-4

Hier geht es zur Leseprobe.

Ignaz Griesgram will endlich wieder ein neues Kinderbuch schreiben und hat sich extra dafür ein kleines Haus gemietet. Allerdings hat er das Kleingedruckte nicht gelesen. Das junge Paar auf Vortragsreise, welchem das Haus gehört, ließ den Sohn zurück. Der neue Mieter erklärt sich dazu bereit, es mit dem Jungen zu teilen und ihn zu bekochen! Ignaz ist außer sich, zumal der elfjährige Severin andauernd herumpoltert, mit den Türen knallt oder das Klavier malträtiert. Wie soll er da arbeiten? Und dann lügt das Kind auch noch wie gedruckt, indem es behauptet, für den ganzen Lärm sei ein Gespenst verantwortlich! Für den Kinderbuchautor steht schnell fest, dass der Junge ihn bloß mit Schauergeschichten vergruseln will. Denn schließlich gibt es keine Gespenster.

Die Geschichte besteht im Grunde aus einer Aneinanderreihung von Briefen, Zeitungsartikeln und vielen, teilweise doppelseitigen Zeichnungen. Die Handlung ist vorhersehbar, denn letztlich werden die Hauptfiguren natürlich Freunde. Das Resümee läuft darauf hinaus, dass alles gut wird, insofern man mit seinen Mitmenschen freundlich umgeht und man sich seine Wünsche erarbeitet. Detaillierte, abgerundete und leicht schattierte Bleistiftzeichnungen im Kinderbuchstil wechseln sich mit den eher groben Strichzeichnungen des Kindes ab, die zusätzlich mit jeder Menge Anmerkungen und Pfeilen beschriftet sind. Die relativ große Schrift kommt den Bedürfnissen von selbst lesenden Kindern entgegen. Zu Beginn des Buches wird das gemietete Haus einmal im Grundriss und einmal in einer Puppenhaus-Ansicht vorgestellt, am Ende zieren Bleistiftzeichnungen mit Erklärungen zu Eigenheiten viktorianischer Häuser das Vorpapier. Die Geschichte eignet sich generell für Kinder ab 10 Jahren, besonders für Jungs. [Britta]

 

 

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