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Die 5. Welle

Autor: Rick Yancey

Genre: Apokalypse, Dystopie und Science Fiction

Verlag: Goldmann

Preis: 16,99 €

ISBN 978-3-442-31334-1

Eine Rezension von Lea (16 Jahre)

Es ist wenige Monate her, seit ein riesiges Alienmutterschiff über der Erde erschienen ist und Cassie gehört zu den wenigen hunderttausend Überlebenden. Die Menschheit ist durch die einzelnen Wellen systematisch ausgemerzt worden und Cassie findet sich mitten im Kampf ums Überleben wieder. Ihre Eltern sind tot, sie wurde von ihrem kleinen Bruder getrennt, und alles, was sie weiß ist, dass sie niemandem mehr trauen kann, denn die Aliens können die Körper der Menschen übernehmen. Niemand weiß, was die nächste Welle bringen wird und die Chancen der Menschen stehen mehr als schlecht. Cassie weiß das genau und trotzdem ist sie fest entschlossen, ihren Bruder wiederzufinden, denn sie hat ein Versprechen zu halten.

Das Buch ist zu Beginn etwas langatmig, denn es gibt natürlich viele Dinge, die erst erklärt werden müssen. Das wurde allerdings durch die Rückblenden ganz gut gelöst. Trotzdem muss man recht lange auf den actionreichen Teil warten und die Handlung ist zum Teil ziemlich vorhersehbar. Cassie fand ich als Hauptperson in Ordnung, da mir einerseits ihr Sarkasmus gut gefallen hat, sie andererseits manchmal aber auch ziemlich nervig ist. Sie ist zwar erst sechzehn aber trotzdem nicht so naiv, wie man denken könnte, trotzdem ist sie zum Teil sehr wehleidig. Deswegen war ich über die Perspektivwechsel froh, die Einblick in andere Teile des Geschehens ermöglicht haben. Insgesamt fand ich das Buch ganz gut, obwohl ich etwas mehr erwartet hatte. Aber ich denke jedem, der gerne Endzeit liest, wird dieses Buch gefallen.

[Rezension unseres Leseclub-Buchlings Lea, 16 Jahre]

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