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Das Kaff der guten Hoffnung – Jetzt erst recht!

Autor: Kai Lüftner

Genre:

Verlag: Sauerländer Verlag

Preis: 9,99 € €

ab 8 Jahren

ISBN 978-3-7373-5066-2

Es gibt Gegenden, die sind einfach nur langweilig. Gegenden, in denen man nicht mal begraben sein möchte. Und genau so ein Ort ist das „Kaff der guten Hoffnung“, in den es Kalle verschlägt. Kalle war bereits in 136 Kinderheimen, allerdings nie für besonders lange. Er will gar nicht an nette Eltern vermittelt werden, sondern ist auf der Suche nach seinem verschollenen Bruder Georgie. Im örtlichen Kinderheim, geleitet von der unfähigen Schauspielerin Grau Galgenstrick, landet er schnell auf der Liste der schwer vermittelbaren Kinder und lernt dadurch neue Freunde kennen, ebenfalls Außenseiter und daher von Frau Galgenstrick sorfältig als „Makel-Kids“ vom Rest der Gruppe der gut vermittelbaren Kinder getrennt.

Ziemlich genau zur gleichen Zeit reist ein gewisser Graf Arg von Hinterlist im Kaff an und setzt den Bürgermeister (Doktor Balduin Sesselfurz) unter Druck. Der Graf ist ziemlich humorlos, da er eine Allergie gegen das Lachen hat und erhebt angebliche Erbansprüche auf das Dorf nebst Umgebung. Dadurch ist auch das Kinderheim bedroht, das einem schicken Luxushotel weichen soll. Kalle und seine Freunde müssen dringend etwas unternehmen, um das Kinderheim zu retten. Und dann ist da ja auch noch die Sache mit Kalles Bruder…

Skurril, witzig und ungewöhnlich! Kai Lüftners Geschichte erinnert ein wenig an Lemony Snicket und strotzt vor wunderbar verschrobenen Figuren, kreativen Wortschöpfungen und kreativen Schachtelsätzen. Für ungeübte Leser ist das Buch eher nicht geeignet, alle Leseratten ab 10 Jahren können bei dieser schrägen Geschichte aber bedenkenlos zugreifen. [Mercedes]

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